ASS Elac 100mg TAH Magensaftresistente Tabletten

Patienteninformation für "ASS-für-Schmerz-und-Fieber?

1.Was ist "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? und wofür wird es angewendet?

1.1.Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel?

"ASS-für-Schmerz-und-Fieber? enthält den Wirkstoff Acetylsalicylsäure, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten nicht-steroidalen Antiphlogistika/Analgetika (NSAR).

Diese sind schmerzstillende, fiebersenkende und entzündungshemmende Arzneimittel.

Acetylsalicylsäure zum Einnehmen ist apothekenpflichtig und rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

1.2.Welche Wirkstärken und Darreichungsformen gibt es?

Acetylsalicylsäure für Schmerz und Fieber gibt es üblicherweise als

- Tabletten, Kautabletten oder Brausetabletten für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren enthaltend 300 mg bis 600 mg Acetylsalicylsäure,

- Tabletten enthaltend 100 mg Acetylsalicylsäure für Kinder bis 6 Jahre.

Ihr Arzt legt fest oder Ihr Apotheker berät Sie, welche Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.

1.3.Acetylsalicylsäure für Schmerz und Fieber wird angewendet bei

- leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Zahnschmerzen (siehe aber auch Abschnitt 2.2) und Regelschmerzen

- Fieber.

Bitte beachten Sie die Angaben für Kinder (siehe Abschnitt 2.2).

2.Was müssen Sie vor der Einnahme von "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? beachten?

2.1."ASS-für-Schmerz-und-Fieber? darf nicht eingenommen werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Acetylsalicylsäure oder einem der sonstigen Bestandteile von "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? sind;

- wenn Sie in der Vergangenheit gegen Salicylate oder andere nicht-steroidale Entzündungshemmer (bestimmte Mittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen) mit Asthmaanfällen oder in anderer Weise überempfindlich reagiert haben;

- bei akuten Magen- und Darmgeschwüren;

- bei krankhaft erhöhter Blutungsneigung;

- bei Leber- und Nierenversagen;

- bei schwerer nicht durch Medikamente einstellbarer Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche);

- wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen;

- in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft.

Die Wirkung der Behandlung kann beeinflusst werden, wenn Acetylsalicylsäure zusammen mit Arzneimitteln gegen folgende Erkrankungen eingenommen wird:

- Blutgerinnsel (z.B. Warfarin);

- Organabstoßung nach Transplantation (Ciclosporin, Tacrolimus);

- Bluthochdruck (z.B. Diuretika und ACE-Hemmer);

- Schmerzen und Entzündungen (z.B. Steroide und Entzündungshemmer);

- Gicht (Probenecid);

- Krebs oder rheumatoide Arthritis (Methotrexat).

Vor der Anwendung von Acetylsalicylsäure teilen Sie bitte Ihrem Arzt mit, welche anderen Medikamente Sie bereits nehmen. Wenn Sie Acetylsalicylsäure regelmäßig anwenden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie ein weiteres Arzneimittel nehmen. Dies gilt auch für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel.

2.2.Besondere Vorsicht bei der Einnahme von "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? ist erforderlich

- bei Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer/Antirheumatika (bestimmte Mittel gegen Rheuma oder Entzündungen) oder andere allergieauslösende Stoffe;

- bei Bestehen von Allergien (z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber) oder Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen), chronischen Atemwegserkrankungen;

- bei gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln;

- bei Magen- oder Darmgeschwüren oder Magen- Darmblutungen in der Vorgeschichte;

- bei eingeschränkter Leber - und Nierenfunktion;

- vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z.B. der Ziehung eines Zahnes); es kann zur verstärkten Blutungsneigung kommen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? eingenommen haben.

Bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme und damit wiederum eine Fortdauer der Kopfschmerzen bewirken können.

Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Dieses Risiko ist besonders groß, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen.

Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei Patienten, die bereits zu geringerer Harnsäureausscheidung neigen, kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

2.2.a) Kinder

"ASS-für-Schmerz-und-Fieber? soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.

2.2.b) Ältere Patienten

Es sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen.

2.2.c) Schwangerschaft

Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sollten Sie "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? nicht einnehmen. Wenden Sie sich daher unbedingt vor einer Einnahme von "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? an Ihren Arzt.

In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie Acetylsalicylsäure, den Wirkstoff von "ASS-für-Schmerz-und-Fieber?, wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind vor und während der Geburt nicht in einer Dosierung von mehr als 150 mg pro Tag einnehmen einnehmen. Acetylsalicylsäure bis zu 150 mg pro Tag dürfen Sie im letzten Schwangerschaftsdrittel nur auf Anordnung Ihres Arztes einnehmen.

2.2.d) Stillzeit

Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei Anwendung einer Tages-Dosis von bis zu 150 mg eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei Einnahmen höherer Dosen (über 150 mg Tages-Dosis) sollte abgestillt werden.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

2.2.e) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

2.3.Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten?

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? beeinflusst werden

2.3.a) Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko

- Blutgerinnungshemmende Arzneimittel, z.B. Cumarin, Heparin: Acetylsalicylsäure kann das Blutungsrisiko erhöhen, wenn es vor einer blutgerinnselauflösenden Behandlung eingenommen wurde. Daher müssen Sie, wenn bei Ihnen eine solche Behandlung durchgeführt werden soll, auf Zeichen äußerer oder innerer Blutungen (z.B. blaue Flecken) aufmerksam achten.

- Thrombozytenaggregationshemmer (Mittel die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchen hemmen), z.B. Ticlopidin.

- Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden oder bei der Kortisonersatztherapie bei Morbus Addison) oder bei Alkoholkonsum: Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen erhöht.

- Andere nicht-steroidale Analgetika / Antiphlogistika (entzündungs- und schmerzhemmende Mittel) bei Dosierungen von "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? ab 3 g Acetylsalicylsäure pro Tag und mehr.

- Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft).

- Antidiabetika (blutzuckersenkende Arzneimittel): Der Blutzuckerspiegel kann sinken.

- Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen).

- Valproinsäure (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen des Gehirns).

2.3.b) Abschwächung der Wirkung

- Diuretika (Mittel zur vermehrten Harnausscheidung) bei Dosierungen von "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? ab 3 g Acetylsalicylsäure pro Tag und mehr.

- ACE-Hemmer (bestimmte blutdrucksenkende Mittel) bei Dosierungen von "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? ab 3 g Acetylsalicylsäure pro Tag und mehr.

- Harnsäureausscheidende Gichtmittel (z.B. Probenecid, Benzbromaron).

2.3.c) Die Wirkung kann beeinflusst werden, wenn Acetylsalicylsäure zusammen mit Arzneimitteln gegen folgende Erkrankungen eingenommen wird

- Organabstoßung nach Transplantation (Ciclosporin, Tacrolimus)

- Gicht (Probenecid, Sulfinpyrazon)

2.4.Welche Genussmittel, Speisen und Getränke sollten Sie meiden?

Der gleichzeitige Genuss alkoholhaltiger Getränke sollte möglichst vermieden werden, da das Risiko einer Schädigung der Magenschleimhaut erhöht ist.

3.Wie ist "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? einzunehmen?

Nehmen Sie "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

3.1.Art und Dauer der Anwendung

Nehmen Sie die Tabletten bitte mit reichlich Flüssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) ein.

Lösen Sie die Brausetabletten vor der Einnahme vollständig in einem Glas Wasser auf.

Zerkauen Sie die Kautabletten, falls gewünscht können Sie auch etwas Flüssigkeit nachtrinken.

Nehmen Sie "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? möglichst nicht auf nüchternen Magen ein, insbesondere, wenn Sie einen empfindlichen Magen haben.

Nehmen Sie "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage ein.

3.2.Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis

3.2.a) für Tabletten / Brausetabletten 300 bis 325 mg

Alter

Kinder 7 - 9 Jahre: 1 Tablette bis zu 3-mal täglich

Kinder 9 bis 12 Jahre: 1 bis 1 1/2 Tabletten bis zu 3-mal täglich

Ab 12 Jahre: 2 bis 3 Tabletten bis zu 3-mal täglich

3.2.b) für Tabletten / Brausetabletten / Kautabletten 500 mg so weit die Tabletten teilbar sind

Alter

Kinder 6 bis 14 Jahre: 1/2 bis 1 Tablette bis zu 3-mal täglich

Jugendliche und Erwachsene: 1 bis 2 Tabletten bis zu 3-mal täglich

Die Einzel-Dosis kann, falls erforderlich, in Abständen von 4 bis 8 Stunden bis zu 3-mal täglich eingenommen werden.

3.2.c) für Tabletten 600 mg so weit die Tabletten teilbar sind

Kinder 6 bis 14 Jahre: 1/2 bis 1 Tablette bis zu 3-mal täglich

Jugendliche und Erwachsene: 1 bis 2 Tabletten in Einzel-Dosis bis zu 3-5 Tabletten insgesamt täglich.

3.2.d) für 100 mg Tabletten

Alter

Kinder ab 6 Monaten bis 1 Jahr: 1/2bis 1 Tablette bis zu 3-mal täglich

Kinder von 1 bis 3 Jahren: 1 Tablette bis zu 3-mal täglich

Kinder von 4 bis 6 Jahren: 2 Tabletten bis zu 3-mal täglich

Die Einzel-Dosis kann, falls erforderlich, in Abständen von 4 bis 8 Stunden bis zu 3-mal täglich eingenommen werden.

3.3.Wenn Sie eine größere Menge "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? angewendet haben, als Sie sollten

Schwindel und Ohrklingen können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Zeichen einer ernsthaften Vergiftung sein.

Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer Überdosierung / Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

3.4.Wenn Sie die Anwendung von "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? vergessen haben

Wenden Sie Ihr Arzneimittel zum nächsten Anwendungzeitpunkt weiter so an, wie im Abschnitt 3.2 beschrieben oder wie es vom Arzt verordnet wurde. Keinesfalls dürfen Sie eine vergessene Dosis durch die Anwendung einer doppelten Dosis ausgleichen.

3.5.Auswirkungen, wenn die Behandlung mit "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? abgebrochen wird

Sollten Sie die Behandlung abbrechen wollen, so besprechen Sie dieses bitte vorher mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

4.Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

- sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten

- häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten

- gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten

- selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten

- sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

- Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht berechnet werden

4.1.Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten?

4.1.a) Verdauungstrakt

4.1.a.1.Häufig

Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfälle.

Geringfügige Blutverluste aus dem Magen-Darm-Bereich (Mikroblutungen).

4.1.a.2.Gelegentlich

Magen- oder Darmblutungen.

Nach längerer Anwendung kann eine Blutarmut (Eisenmangelanämie) durch verborgene Blutverluste aus dem Magen- oder Darmbereich auftreten. Magen- oder Darmgeschwüre, die sehr selten zu einem Durchbruch führen können.

Bei Auftreten von schwarzem Stuhl oder blutigem Erbrechen (Zeichen einer schweren Magenblutung) müssen Sie sofort Ihren Arzt benachrichtigen.

4.1.b) Immunsystem (Überempfindlichkeitsreaktionen, Allergien)

4.1.b.1.Gelegentlich

Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen.

4.1.b.2.Selten

Überempfindlichkeitsreaktionen wie schwere Hautreaktionen (sehr selten bis hin zu Erythema exsudativum multiforme) evtl. mit Blutdruckabfall, Anfälle von Atemnot sowie Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Quincke-Ödem), vor allem bei Asthmatikern.

4.1.c) Nervensystem

Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheit, gestörtes Hörvermögen oder Ohrensausen (Tinnitus) können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Anzeichen einer Überdosierung sein.

4.1.d) Blut

Blutungen wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann über 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten.

Selten bis sehr selten sind auch schwerwiegende Blutungen wie z.B. Hirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln berichtet worden, die in Einzelfällen möglicherweise lebensbedrohlich sein können.

4.1.e) Leber

Sehr selten: Erhöhungen der Leberwerte.

4.1.f) Nieren

Sehr selten: Nierenfunktionsstörungen.

4.1.g) Stoffwechsel

Sehr selten: Verminderung der Blutzuckerwerte (Hypoglykämie).

Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei hierfür gefährdeten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

Wenn Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, sollten Sie "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? nicht nochmals einnehmen. Bei den ersten Zeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? nicht nochmals eingenommen werden.

4.2.Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen?

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden. Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden.

Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B. übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können. Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Anweisung weiter.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die weder hier noch in der Packungsbeilage aufgeführt sind.

5.Wie ist "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? aufzubewahren?

Lagern Sie "ASS-für-Schmerz-und-Fieber? bei normaler Raumtemperatur, und bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf.

Arzneimittel sollten generell für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser und sollte nicht im Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

6.Quelle und Bearbeitungsstand

Information der SCHOLZ Datenbank auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten

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